Redner(in): Gerhard Schröder
Datum: 27.04.2001

Untertitel: "Wenn es um Fußball geht, kann man nicht gleichgültig bleiben, kaum jemand kann das. Es gibt diejenigen, die von Fußball richtig infiziert sind, die am und mit dem Fußballfieber leiden und die übrigens aus dem Leiden auch immer wieder ihre Glücksmomente ziehen".
Anrede: lieber Herr Präsident Braun, meine sehr verehrten Präsidenten Blatter und Johansson, Herr geschäftsführender - ab Morgen fällt dieser Zusatz ja wohl weg - Präsident Mayer-Vorfelder, meine sehr verehrten Damen und Herren,
Quelle (evtl. nicht mehr verfügbar): http://archiv.bundesregierung.de/bpaexport/rede/61/38661/multi.htm


Werter, liebe Fußballfreundinnen und -freunde! Manche glauben, dass Fußball - so ist es einmal formuliert worden - "ein Spiel auf Leben und Tod" wäre. So hat es jedenfalls ein hervorragender englischer Trainer einmal gesagt. Und er hat hinzugefügt: "Es ist nicht nur das, es ist noch viel ernster." Das sind, wie gesagt, nicht meine Worte. Und das kann und darf man nicht einfach so stehen lassen.

Zunächst ist Fußball - das wissen wir alle - kein Spiel auf Leben und Tod. Es ist nur eines auf zwei Tore, manchmal auch nur auf ein Tor - ich habe jetzt nicht über die Fußballnationalmannschaft geredet. Ansonsten aber finden Politiker gerade im Fußballgeschehen manchen Trost. Dazu werde ich später noch etwas sagen. Wichtig ist vorab Folgendes: Wenn es um Fußball geht, kann man nicht gleichgültig bleiben, kaum jemand kann das. Es gibt diejenigen, die von Fußball richtig infiziert sind, die am und mit dem Fußballfieber leiden und die übrigens aus dem Leiden auch immer wieder ihre Glücksmomente ziehen. Dann gibt es noch die Mitmenschen, die behaupten, immun gegen Fußball zu sein. Meist ist es schon die Art und Weise, in der sie das betonen, die uns Infizierten verrät, dass sie alles andere als immun sind, es nur nicht zugeben wollen. Allenfalls - so würde ich sagen - haben sie nur noch nicht den richtigen Verein gefunden. Denn das zeichnet den Fußball, unseren Fußball aus, und zwar egal, ob in der 3. Kreisklasse oder in der Champions League. Man gewinnt oder verliert. Die Mannschaft, der man anhängt, ist oben oder unten. Nach dem Spieltag ist man entweder im siebten Himmel oder die Welt ist gerade untergegangen. Aber am nächsten Tag stellt man fest, sie steht noch. Das ist gut so.

Und dann bleiben natürlich die Erinnerungen an die unvergesslichen Momente und die einzigartigen Spiele, wie an das Finale von Bern 1954, aber ebenso an die Dribblings des Kaisers, das Wembley-Tor, Uwe Seelers gewaltige Luftsprünge, Libudas Sololäufe, Netzers Pässe, die bekanntlich aus der Tiefe des Raumes kamen, oder auch - wir sind ja international - die französische Nationalmannschaft, die in den letzten Jahren den Weltfußball dominiert hat und die, wenn wir wirklich ehrlich sind, ein ästhetisches Vergnügen ist, auch wenn man, jedenfalls wenn sie gegen Deutschland spielt, auf der anderen Seite steht.

Ich denke, all das ist Fußball und all das ist es wohl, was die Faszination am Fußball ausmacht, und zwar egal, ob auf der Straße gekickt oder ob Fußball im WM-Stadion zelebriert wird. Fußball ist ein Spiel, in dem die Mannschaft nichts ohne den herausragenden Einzelnen werden kann. Aber es gilt auch: Der große Solist ist nichts ohne die ganze Mannschaft. Nur wenn beides zusammengeht, kann es erfolgreich sein.

Gelegentlich wird mir nachgesagt, ich würde das auf die Bundesregierung übertragen. Das stimmt natürlich nicht, weil ich mich ansonsten der gelegentlichen Kritik Franz Beckenbauers aussetzte. Aber das fußballerische Zusammenspiel zwischen Individuum und Mannschaft ist immer - gleichgültig in welchem Bereich - eine Metapher für das Leben, für die Arbeit im Team.

Lieber Egidius Braun! Meine Damen und Herren! Wir sind heute Abend nicht nur zusammengekommen, um über die Schönheit des Fußballs zu philosophieren oder uns gegenseitig von unserer Leidenschaft für dieses Spiel zu berichten. Es ist mehr: Dieser 37. ordentliche Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes muss wichtige, weitreichende Entscheidungen treffen. Bei diesen Entscheidungen geht es um die Zukunft des Fußballs in einer sich rasant verändernden Freizeit, aber auch Medienwelt. Es ist klar: Er muss ein neues Präsidium wählen. Last, not least gilt es, Abschied von der aktiven Zeit von Egidius Braun zu nehmen.

Lieber Herr Braun, Ihr enger Freund Lennart Johansson wird Ihr Wirken später noch ausführlich würdigen. Dem wird man nicht vorgreifen dürfen, sicherlich aber auch nicht können. Ich möchte Ihnen, ich glaube, im Namen vieler Bürgerinnen und Bürger in unserem Land, wirklich von ganzem Herzen für die hervorragende Arbeit danken, die Sie an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes in den zurückliegenden Jahren geleistet haben. Ich bin froh darüber, dass Sie mit Ihrer reichen Erfahrung dem deutschen und dem internationalen Fußball als DFB-Ehrenpräsident erhalten bleiben.

Ich habe bei einer anderen Gelegenheit einmal gesagt, dass Sie, Herr Braun, ein Glücksfall für den Fußball sind, und zwar nicht nur für den deutschen, für den aber allemal. Ihr Engagement - das weiß man hier - galt vor allen Dingen den Amateuren, aber auch den Profis, den Aktiven aller Altersklassen sowie den nationalen und internationalen Verbänden. Vor allem aber waren Sie auch ein Fürsprecher der Millionen von Fußballbegeisterten, ohne die in diesem Sport nichts liefe. Auch deshalb haben Sie uns zum Abschied, aber auch als Mahnung, wie ich finde, sehr bedenkenswerte Worte mit auf den Weg gegeben. Sie haben ausdrücklich davor gewarnt, den Bogen der Kommerzialisierung im Fußball zu überspannen.

Wir alle nehmen das Interesse der Vereine an möglichst guter Vermarktung des Fußballs ernst. Das müssen wir auch. Dazu sollte man ruhig stehen. Denn ohne diese professionalisierte und professionelle Arbeit ist Profifußball in Europa und weltweit nicht wettbewerbsfähig und würde der deutsche Profifußball allemal zurückfallen.

Sie, Herr Braun, sagen völlig zu Recht - ich zitiere Sie einmal - : "Ich bin keineswegs dagegen, dass mit Fußball Geld verdient wird, aber ich wehre mich dagegen, dass Geld verdient wird, um Fußball zu spielen". Sie drücken aus, dass da noch ein bisschen mehr, viel mehr als bloßes Geschäft sein muss. Weiter erinnern Sie uns alle daran, dass Profifußball vor allem für das Publikum gespielt wird, und zwar auch und gerade für das Publikum, das im Stadion ist. Das betrifft einerseits die Spieler, und zwar egal, wie viel jeder Einzelne verdient. Wenn Wochenende für Wochenende Hunderttausende viel Geld für einen Stadionbesuch ausgeben, dann haben die Spieler die Verpflichtung, mit aller Leidenschaft zu spielen oder - wie wir es so gern sagen - wirklich alles zu geben.

Herr Beckenbauer, so habe ich Ihre Mahnungen immer verstanden. Ich finde, so sind sie auch richtig, gerade wenn sie sich an Profifußballer richten. Auch diese haben mehr als ihre Pflicht zu tun. Die Fans, wir alle erwarten spielerische Brillanz, überraschende Spielzüge, Spannung und auch Unterhaltung. Mit anderen Worten: Die Fans verlangen sicherlich auch Ergebnisfußball. Was sie aber wirklich begeistert - das ist nicht nur Ergebnisfußball - , das ist Erlebnisfußball.

Andererseits betrifft das aber auch die Vereine und den Spielbetrieb. Ich denke, man darf weder die Anstoßzeiten noch die Übertragungszeiten dem Vermarktungsinteresse beliebig unterordnen. Fußball ist und bleibt nun einmal ganz wesentlich ein Zuschauersport, nämlich einer für engagierte Zuschauer und Fans. Das ist es, woran Sie, Herr Braun, uns immer wieder erinnert haben.

Ich denke, wir müssen zum Beispiel sicherstellen, dass auch die jüngsten Zuschauer Bundesligaspiele sehen können, ohne bei den Eltern oder bei Oma und Opa eine Sondergenehmigung einholen zu müssen. Wie sich dann im Einzelfall der WM-Rechte die infrage kommenden Sender und die Rechteinhaber einigen, sollte im Sinne einer wohl verstandenen sozialen Marktwirtschaft nach vernünftigen ökonomischen Gesichtspunkten geregelt werden, aber auch in der gemeinsamen Verantwortung für den Fußball und vor allen Dingen für das Publikum, die Fans nämlich.

Die seit langem beste Nachricht für den deutschen Fußball ist ganz ohne Zweifel der Zuschlag für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2006. Das sage ich nicht nur als bekennender Fußballfan, sondern gleichsam als oberster Tourismus- und Investorenwerber für unser Land. Denn das hat etwas miteinander zu tun. Das soll man nicht unterschätzen.

Franz Beckenbauer und sein Team haben für 2006 sehr gute Arbeit geleistet. Das Organisationskomitee hat bereits jetzt seine Tätigkeit aufgenommen. Bald steht die Auswahl der WM-Stadien an. Ich werde jetzt über kein einziges Stadion reden. Ich denke gar nicht daran. Aber es gibt eines in Hannover, auch eines.

Ich denke, um die Auswahl, die Sie in diesem Zusammenhang zu treffen haben, kann Sie wirklich niemand beneiden; denn die Städte - das muss man jetzt schon feststellen - unternehmen gewaltige Anstrengungen und bauen - das ist gut so, weil diese erhalten bleiben werden - Sportstätten, die wirklich höchsten Ansprüchen genügen. Diese werden auch noch zur Verfügung stehen - deswegen lohnen diese Investitionen - , wenn wir die Fußballweltmeisterschaft 2006 bereits gewonnen haben.

Beim 100-jährigen Jubiläum des DFB in Leipzig im Januar des vergangenen Jahres habe ich in Anwesenheit von Sepp Blatter gesagt: Wir können das 2006 in Deutschland; wir können es wirklich. Davon ist, glaube ich, nichts, aber auch gar nichts zurückzunehmen.

Doch bei aller Wertschätzung für den einen oder anderen, dürfen wir jetzt nicht mehr sagen: Schau'n mer mal. Vielmehr müssen wir sagen: Jetzt gilt's! Wir müssen Gastgeber sein, die den Fußballfreunden aus aller Welt unser schönes, unser abwechslungsreiches Land nicht nur auf dem Gebiet des Sports, sondern auch auf dem Gebiet der Kultur nahe bringen. Wir wollen unsere Gäste - und das sollten wir wollen - dafür interessieren, wie wir leben, wie wir arbeiten, woran wir Freude haben. Die Fußballweltmeisterschaft 2006 soll ein Fest werden, so dass keiner Lust hat, sich davon auszuschließen, vor allem aber so, dass keiner ausgeschlossen wird.

Ich sage deshalb auch ganz deutlich: Diese Weltmeisterschaft wird Deutschland als das zeigen, was es im Denken und Fühlen seiner Menschen wirklich ist, ein modernes, weltoffenes, tolerantes, friedliches und vor allen Dingen gastfreundliches Land. Weil das so ist, werden wir all den rassistischen Wirrköpfen, den unverbesserlichen Hooligans deutlich entgegentreten. Als Vertreter des Staates sage ich ihnen: Fangt gar nicht erst an! Ihr werdet es bereuen!

Wir werden sehr wachsam sein und mit allen gebotenen Mitteln agieren und, wenn nötig, auch entsprechend reagieren. Das sind wir uns selbst, unserer eigenen Selbstachtung, aber auch unseren Gästen schuldig. Damit meine ich übrigens nicht nur den Staat und sein Gewaltmonopol. Der DFB in seiner gesamten Bandbreite, die Vereine, die zahllosen Fanprojekte und alle anderen - kurz gesagt: die Menschen in Deutschland - werden dafür sorgen, dass die Freude an diesem Fußballfest nicht von ein paar Unbelehrbaren, die mit dem Sport im Grunde wenig zu tun haben, getrübt wird.

Fußball ist - das muss ich Ihnen nun wirklich nicht erklären - nicht nur ein Millionenverdienst in kurzen Hosen, wie es gelegentlich heißt. Fußball ist nicht nur Bayern gegen Real Madrid, wobei ich hier ausdrücklich zu Protokoll gebe, dass die Leistung der Bayern unter Franz Beckenbauer und Ottmar Hitzfeld, jetzt schon zum dritten Mal in Folge das Halbfinale der Champions League erreicht zu haben, mir, und, ich denke, allen anderen höchsten Respekt abverlangt. Warten Sie, es kommt noch dicker. - Ich jedenfalls drücke den Bayern für die schwierigen Spiele unter den besten Europas wirklich aus Überzeugung von ganzem Herzen die Daumen. Wir alle wissen, was für eine große Signalwirkung Erfolge großer Vereinsmannschaften auf die vielen Nachwuchstalente und auf die Spieler haben. Ohne die gäbe es für den Fußball keine Zukunft.

Selbst wenn sich in diesem Jahr die Mannschaften der Bundesliga, übrigens auch die der 2. Liga, so verhalten wie gelegentlich die parlamentarische Opposition etwa nach dem Motto "Bloß nicht Erster werden!", hat der Fußball, wie ich finde, nichts von seiner Faszination eingebüßt. Sicherlich wird Fußball nicht mehr so oft wie früher auf der Straße gespielt, dafür um so mehr in Amateurvereinen, von Jugendmannschaften bis zu Alten Herren.

Ich selbst bin - so steht es in meinem Manuskript; ich weiß gar nicht, wie das dort hineinkommt - dafür zu alt. Die, die das geschrieben haben, müssten sich das noch einmal überlegen. Also das lasse ich weg.

Das nur als Entgegnung auf den Kommentar in einer großen Tageszeitung - da ist es wieder richtig - , die meine Anwesenheit beim Spiel zwischen Cottbus und Unterhaching zum Anlass genommen hatte, beiden Teams den torgefährlichen Mittelstürmer Schröder seligen Angedenkens zu empfehlen."Acker", mein lieber Mayer-Vorfelder, war ein Spitzname, der entstand, weil man damals nämlich noch wirklich zur Sache ging. Daher kommt das.

Als jemand, der das Amt des Bundeskanzlers innehat, muss man in den Auseinandersetzungen heute natürlich weit zivilisierter agieren als früher als Jugendspieler auf dem Fußballplatz. Das geschieht auch, wie Sie alle wissen. Damit das klar ist: Ich habe nicht die Absicht, mich reaktivieren zu lassen. Das Comeback des Jahres wird, denke ich, Stefan Reuter feiern.

Aber schon aus eigener Erfahrung begrüße ich sehr, dass durch den neuen Grundlagenvertrag zwischen DFB und Bundesliga Rechte und Pflichten beider Seiten eindeutig geregelt werden und dass dabei alle Profis und auch Amateure unter dem Dach des DFB bleiben.

Herr Mayer-Vorfelder, ich bedanke mich dafür, dass Sie erwähnt haben, dass wir zusammen - daran waren zahlreiche Personen beteiligt - die Dinge in Europa ein bisschen vernünftiger, als das anfangs der Fall gewesen ist, haben richten können. Das war eine jener Gemeinschaftsleistungen von Politik und freier Verbandsarbeit, die uns gut ansteht und die, wie man sieht, auch hilfreich ist. Was mir dabei besonders am Herzen lag, ist folgendes: Es wird künftig ein System zur Berechnung von Trainings- und Ausbildungsentschädigungen für Aktive bis zu 23 Jahren geben.

Die finanzielle Situation der kleinen und der mittleren Vereine verbessert sich damit ganz entscheidend. Gleichzeitig entsteht ein Anreiz, verstärkt junge Spieler auszubilden. Das ist übrigens die einzige Chance, um die deutsche Fußballnationalmannschaft wieder dahin zu führen, wo wir alle sie haben wollen, nämlich nach ganz vorn, unter die Besten der Welt. - Herr Völler, ich bin ganz sicher, Sie werden das schaffen, mit denen, die Ihnen dabei helfen.

Der DFB - das wissen wir - hat nicht nur die Profis im Blick, er muss sich auch um die vielen Fußballer und natürlich auch Fußballerinnen kümmern, die nicht zu den ganz Großen werden. Diesen Amateurbereich betreut der DFB - er wurde gerade in letzter Zeit oftmals dafür belächelt - in, wie ich finde, beispielhafter, fantastischer Weise. Denn Amateurfußball ist auch eine Lebensform in der zivilen Gesellschaft bei uns. Auch wenn sich seit der aktiven Zeit des einen oder anderen von uns vieles geändert hat: Die E- und D-Jugendspieler werden häufig noch von den Vätern zum Spiel gefahren. Und es ist immer noch Praxis, dass die Mütter die Trikots des Nachwuchsteams waschen. Trainer und Betreuer nehmen sich in der Woche und an Wochenenden Zeit. Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten lassen sich freiwillig für ein korrekt erkanntes Abseits beschimpfen.

Ich denke, das sollte man auch einmal anerkennen. Ihnen allen müssen und sollten wir gerade auch öffentlich zusammen ganz herzlich danken. Vor allen Dingen diejenigen, die sich in den unteren Ligen aufhalten, gelegentlich sogar quälen, leben für das Gemeinwohl. Ohne sie wäre Fußball als Breitensport nicht durchführbar. Ihr soziales, ihr gemeinnütziges Engagement kann man nicht hoch genug bewerten. Das ist jedenfalls meine Überzeugung. Deswegen wollen wir das auch festigen und, wo immer wir es können, stärken und fördern.

Niemand, ich schon gar nicht, kann Ihnen versprechen, dass unsere Fußballnationalmannschaft der Frauen die Europameisterschaft im eigenen Land gewinnt, aber wünschen sollten wir uns das; denn der Aufschwung gerade in diesem Bereich ist sichtbar und hat, glaube ich, viele von uns fasziniert.

Niemand kann zusagen, dass das Team von Rudi Völler die Qualifikation für Japan und Südkorea - ich denke es schon - schafft und dort Weltmeister wird. Aber dass es gut abschneidet und für den deutschen Fußball Ehre einlegt, wünschen wir uns alle. Wir sind uns ganz sicher, dass das so geschehen wird.

Herr Mayer-Vorfelder, Ihnen kann ich versichern, dass ich für die berechtigten Anliegen Ihres Verbandes immer ein offenes Ohr haben werde und dass Sie immer, so Sie es wünschen, eine offene Tür finden werden.

Dem DFB, seinem neuen Präsidenten, dem deutschen Fußball, aber vor allen Dingen Ihnen, lieber Egidius Braun, und Ihrer Familie wünsche ich für die Zukunft alles Gute. Wären wir noch auf dem Platz, folgte jetzt ein dreifaches Hipphipphurra. Aber das lassen wir heute weg. Es reicht, von ganzem Herzen die besten Wünsche für einen erfolgreichen Bundestag, für ein gutes Gelingen im Interesse von uns allen zu übermitteln.